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Mensch Kinder, wie die Zeit vergeht…

Grad aus Hamburg zurück ist heute schon wieder fast Freitag. Kaum zu glauben! Am Dienstag wollten wir eigentlich die Berliner Unterwelten mit der jpb erforschen, aber dann: keine Zeit, gestrichen, arbeiten!!! Derweil fühlte sich Lars wie an Weihnachten, denn als er einen Tag später als die anderen aus HH zurückkam lag sein Schreibtisch voll mit ”Geschenken”. Schreibtischunterlage, Zettelbox, Tacker, Papierkorb und Tischlampe durften ausgepackt werden. Jeze is dit Büro 2 wohl komplett ausgestattet. Verschönerungsarbeiten sind allerdings bei laufendem Betrieb ständig in Mache.
Am Mitwoch dann wieder Jou Fix. Machte uns schlauer aber der Tag geht rum ohne großartig was gemacht zu haben. Das Gefühl ist zumindest da.
Nachtarbeit: Ab zu den Surfpoeten, sich wirsches Zeug anhören (Niemand ist Niemahahahahaaand), mitsingen und Sterni dabei trinken. Danach in den fast leeren mudd club und bier von der Bardame geschenkt bekommen. Dreisst muss man sein. Zwischendurch zum Hotdogmann an der Oranienburger Wein (Marke: süffig und 12,5%) und Sterni holen. Nette Bedienung, günstige Preise… nur zu empfehlen. Zum Schluss gings in den Sophienclub wo gegen Schluss Lars(samt Klausurtagungsschnarchen) und Ory auf Sesseln einpennten. Beim aufwachen war Lene verschwunden. Tja, pech, ab nach hause. Sie war übrigens nur kurz auffem Klo.
Donnerstag: Wir sind die Könige der (Büro-)Welt!!! 4 FSJKler allein zuhaus, und der Großteil von ihnen aufgrund der partynacht ziemlich verpeilt. Konsequenz: Viel Wasser, Kaffee und a anständige Brotzeit (Pasta mit Tomatensoße was sonst).
Morgen wird alles Besser.
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Kein Kaffee in Hamburg

Am Montag war das Berlin-Büro auf Geschäftsreise in Hamburg. Dort besuchten wir unsere Kollegen in deren Büro in der Badestr. Nette Räumlichkeiten haben unsere Kollegen. Sogar mit Chefzimmer und entsprechenden Sesseln — für die Carl wohl nicht geeignet war :-)
Erschreckend stellten wir fest: KEIN KAFFEE – weit und breit nichts zu sehen… und wenn man den Wasserkocher benutzen will, “bekommt man nebenbei noch ein paar Mineralien ins Wasser”, so JMT-Cheflogistiker Nico zu der undefinierbaren Farbe im Kocher.
Um so mehr schmeckte die Pizza (Smiley!!) Und dann kam ooch irgendwann Lars dazu – ganz in rosa. Naja fast. Hat aber leider keinen Kaffe mitgebracht und so gingen wir — nachdem jeder sein Leid in großer Runde geklagt hatte :-) und so von seinen bescheidenen Aufgaben sprach — von dannen – bis auf Lars (der wars). Im Bahnhof schon völlig unterkaffeet angekommen, holten wir uns dort erstmal nen Kaffee. Andi(lusien) belehrte uns erst einmal, dass man die Öffnung des Kaffeebecherdeckels nie direkt über die Naht des Kaffeebechers machen soll, weil es sonst tropft. Aha, wieder was dazu gelernt :-)
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In der Bahn schrieb Erik dann das Protokoll am Laptop weiter, trotz der vielen “Stromausfälle”. Lene randalierte und so war dann auch das Kopfkissen am Sitz verschoben. Kristin schaute sich nach der Happy Hour im Bistro um – musste aber feststellen, dass Happy Hour nicht immer gleich Happy Hour ist… (Wär doch noch was im Oettinger-Kasten der Hamburger gewesen…) Irgendwann bastelten wir aus den Zeitungen verschiedene Sachen bis hin zum Riesenflieger und Hut – welches Erik galant vorstellte (siehe Foto).

Über Nico

Nico mein Name, 19 Jahre mein Alter, Jugendmedientage mein Auftrag. Am 01.07.2005 extra für diesen Zweck eingestellt, stecke ich nun schon seit zweieinhalb Monaten ganz tief drin, in diesem Jugendpresse-Sumpf.

So schnell wird der mich glaube ich auch nicht mehr loslassen, was wohl unter anderem daran liegt, dass die Jugendpresse bis Sommer 2006 meinen Arbeitgeber spielt. Nach 13 zutiefst betrüblichen Jahren in der Schule bin ich darüber aber gar nicht mal so unglücklich. Nach dem Abi konnte ich es kaum noch erwarten, mal etwas Vernünftiges zu machen und
verzichtete daher auf meine Sommerferien.

Meine jugendpresslerische Erfahrung beschränkt sich eigentlich auf meine eigene kleine Schülerzeitung namens SOPHIES UNTERWELT [Anm.: dieser rebellischen Schülerzeitung; wer die Story noch nicht kennt, sollte sie sich von Nico erzählen lassen! ], einem verbotenen Blättchen von der katholischen Sophie-Barat-Schule in Hamburg. Zensur ist scheiße!
In der Organisation Jugendpresse habe ich vor dem FSJ noch nicht aktiv mitgewirkt. Engagement an sich find ich cool und notwendig. Deswegen war ich auch mal Klassensprecher und Schulsprecher. Bildung, Selbst-Bewusstsein und eigenes Denken find ich auch wichtig, deswegen finde ich es toll, dass es die Jugendpresse gibt, wo das alles auch vorkommt. Würde es kein Engagement geben, gäbe es keine Demokratie und noch weniger Gerechtigkeit und alles wäre doof. Ich sehe meine Aufgabe darin, selbst viel über und von anderen Menschen zu lernen, anderen Leuten die Medienwelt näher zu bringen und mich im weitesten Sinne in der Gesellschaft einzubringen (Partizipation!).

Abgesehen davon, dass ich zumindest in den letzten Jahren meiner Schulzeit und auch in den letzten Monaten der JMT-Vorbereitung mehr oder weniger für mein Engagement gelebt habe, treffe ich mich auch ziemlich gerne mit meinen Freunden. Außerdem mag ich gerne spazieren
gehen und Rad fahren, beides am liebsten in der Natur oder auf dem Ohlsdorfer Friedhof :D Den HSV muss ich wohl auch noch zu meinen Hobbies zählen. Ansonsten würde ich gerne mal wieder Schülerzeitung machen. Ich trauere noch ein bisschen meiner SOPHIES UNTERWELT-Zeit hinterher, die einfach geil war, weil wir unserer Kreativität freien
Lauf lassen konnte, für eine gute Sache kämpften, auch noch unseren Spaß dabei hatten, ein bisschen Revolution zu spielen und dafür gleichzeitig Anerkennung von allen Seiten zu bekommen.
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Unser erstes Bildungsseminar

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Am Freitag waren Lars, Erik und Ory zu ihrem ersten Bildungsseminar (eintägig) im Wannseeforum. Nachdem es morgens lecker Käffchen gab, ging es erst einmal zu einigen Spielchen. Danach wurden uns den Tag über die ganzen Formalia mitgeteilt. Am Nachmittag gabs komischen Schokokuchen mit Ananas. Was halt so übrig bleibt inner Küche…
Wir haben festgestellt, dass unsere Mit-FSJKler alle total in Ordnung und nett sind. Anbei ist nun ein Foto, dass wir Lene eigentlich als MMS schicken wollten. Naja… wir haben’s dann aber nicht so hinbekommen…

Jonas E-Mail an uns

hallo ory,

euer blog braucht unbedingt eine kommentar funktion!

grüße so denn ihr noch nicht vom fleisch gefallen seid (im notfall hab
ich noch ne portion sahne-mehretich aufstrich im kühlschrank :-) ,
jona

Danke Jona – ohne dich wären wir verhungert.

Hunger und Hitze

mit letzter Kraft können wir noch diese Zeilen schreiben. Die FSJler verhungern. Lars hat sich bis jetzt nur von polnischer Salami ernährt. (Oh man, wieviel ist von dem Zeug aus Polen eigentlich noch da – wie lang war das her?)… Gerade hat Chefkoch Erik ein paar Nudeln in kleine Töpfe reingeschmissen… Und Lene hat gerade Besuch hier im Büro… Gruß an Laura…
Weitere Essensspenden an die bekannte Büroadresse nehmen wir gerne entgegen. Gerne auch eine Klimaanlage…
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Der Nachtrag vom heutigen Tage

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Heute war ein total stressiger Tag. Der letzte der heute ins Büro kam war Lars, weil er wieder einmal seinen Wecker nicht gehört hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob er vier Wecker hat oder diese außer Reichweite stellt. Er bekommt sie immer aus und schläft wieder ein.
Wiedereinmal sponn die Telefonanlage rum und man konnte so gut wie gar nicht telefonieren. Und dann war auch schon wieder Jour fixe. Protokollant war Lars, der später noch ein bisschen gedrückt hat, bevor er für eine kurze Zeit gegangen ist (Insider). Gast war Robert vom JPVB der nun Projektgruppenleiter der SZ-Offensive wurde. Viel Spaß bei der Arbeit – gerade wegen Abi und so… :-)
Und dann passierte es: Andi warf die Palme im Sitzungsraum um. Na ein Glück hatte die keine Kokosnüsse. Nach dem jour fixe ging es wieder in das überhitze Büro 2 – Den FSJlern ihr Büro. Lene war irgendwie mit ihren Mailprogrammen beschäftigt, Lars telefonierte wieder mit allen möglichen Radiosendern, wo gibt und Erik machte die Computer weiter fit….
Naja und zu guter Letzt: Die gestrigen Fotos sind online. Zu finden rechts unter “Zu unseren Galerien”.
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Aschenbecher brennt

Hilfe, der Aschenbecher hat gerade gebrannt… aber der tapfere Andi hat’s gelöscht. Danke Andi!!!

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